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Immobilien - Situation in Potsdam

Die Residenzstadt Potsdam steht bei vielen Käufern auf der Liste.

Manchmal reicht schon der Blick in ein Buch, um die Qualität einer Stadt zu verdeutlichen. Besonders sehenswerte Dinge werden in Reiseführern mit einem oder zwei Sternen beurteilt. Berlin kommt auf 49 solcher Sterne-Attraktionen, München auf 41 und Dresden auf 26. Dahinter würde nun bereits Potsdam rangieren – mit aktuell 21 Sternen. Und das neue Museum Barberini dürfte den 22. Stern bedeuten. Der Unterschied liegt nur darin, dass die drei erstplatzierten Städte grob geschätzt drei- bis 20-mal größer sind. Zumindest, was die Einwohnerzahl angeht.

Potsdam ist zukunftsfähig - nicht nur in Sachen Wohn-Kultur.

Potsdam ist die Landeshauptstadt Brandenburgs, hat jedoch mit etwa 170.000 gerade einmal so viele Einwohner wie Berlin-Neukölln. Die Bevölkerung hat mit rund 188 Quadratkilometern deutlich mehr Fläche zur Verfügung. Somit ist es nicht die Bevölkerungs- sondern die Attraktivitätsdichte, die aus der Stadt eine echte Top-Adresse macht. Umgeben von unzähligen Wasserflächen und ausgestattet mit ebenso unzähligen wunderschönen Altbauten bietet die einstige Residenzstadt der Preußenkönige eine unglaublich hohe Lebensqualität. Zudem ist Potsdam nur einen Steinwurf von Berlin entfernt.


Dabei sind die kulturellen Vorzüge der Stadt nur ein Pfund, mit dem man wuchern kann. Diverse Forschungsinstitute und vor allem drei Hochschulen sowie die Filmstudios Babelsberg sorgen in Sachen Wirtschaft und Zukunftsperspektive für eindeutig positive Vorzeichen. Dass auch der Immobilienmarkt an der Havel vom Feinsten ist, wissen Kenner seit Jahrzehnten.

Wir finden einen leergefegter Altbaumarkt in Potsdam.

So erfreut man sich an sanierten Altbauten und einem Erscheinungsbild, das – zumindest rund um die Innenstadt – bundesweit seinesgleichen sucht. Andererseits ist der Markt für Altbauten in nahezu allen Lagen leer gefegt. Dass dies Auswirkungen auf die Preise hat, versteht sich von selbst. Früher war derjenige, der hier vor den südwestlichen Toren Berlins kaufen wollte, ausschließlich auf Altbauten aus. Das hat sich geändert. Gerade im Wohnungsmarkt kommen Punkte wie Barrierefreiheit, geringe Verbrauchskosten oder auch flexiblere Grundrisse immer häufiger zum Tragen.


Noch angespannter zeigt sich der Markt der Einfamilienhäuser. Auch hier sind ­Bestandsobjekte Mangelware, doch noch schwieriger gestaltet sich die Suche nach bezahlbarem Baugrund. Die Folge ist, dass auch in Potsdam die Suchkunden vermehrt in die Peripherie ausweichen. Grundstücke und Immobilien in Caputh, Wilhelmshorst oder auch Werder werden ständig gefragter. Hier ist der Immobilieneinstieg oft deutlich günstiger und das Entwicklungspotential sehr hoch. Im Umland gibt es zudem auch noch die begehrten Wasserlagen, die innerstädtisch entweder fehlen oder unbezahlbar sind.